Quietsch bunt und quietsch Süß : der Ombre Cake

Ombre – ein Trend der sich nun auch beim Backen durch gesetzt hat. Ombre bedeutet „Schatten“, es geht also um verschiedene Schattierungen einer Farbe. Bei Fingernägeln wird das gerne gemacht, bei Haaren, aber auch bei Kleidung. Und nun natürlich auch bei Kuchen.

Schon lange bin ich um diese Ombre Cakes herum geschlichen …. schon beim ersten Mal als ich ihn sah, wusste ich dass ich so einen Kuchen backen muss.

Zu erst fiel er mir ins Auge bei CallmeCupcake, wunderhübsch in zartem Pink, versteckt unter einem weißen Frosting. Ein Blick in die Zutatenliste lies mich aber kurz straucheln – so süß … soviel Zucker  … und kein wirklicher geschmacklicher Ausgleich, einfach nur süß ? Also legte ich den Gedanken Ombre Cake erstmal bei Seite.

Doch dann sprudelte es wieder in mir auf, als ich in der neuen Lecker Bakery wieder einen Ombre Cake erspähte – direkt auf dem Titelbild. Das Rezept las sich besser, das Frosting ist und bleibt natürlich der Zuckerschocker schlecht hin, aber immerhin gibt es zwischen den Lagen etwas Marmelade.

Kaum stand der nächste Geburtstag im Raum, wusste ich sofort was gebacken wird und hier ist er nun. Mein Blue Ombre Cake❤

Rezept stammt aus der Lecker Bakery Vol 2

Rezeptdruck Ombre Cake

Zutaten für den Teig

300 g weiche Butter

280 g Zucker

6 Eier

50 ml Buttermlich

2 gestrichene TL Backpulver

220 g Mehl

100 g Speisestärke

Lebensmittelfarbe

Für die Füllung

ca. 150 g Fruchtaufstrich

Für das Frosting

275 g weiche butter

275 g Puderzucker

150 g Vanille Joghurt

Der Teig

Den Backofen vorheizen auf 175 °C und wenn vorhanden zwei Backformen à 18 cm ausfetten und mit Mehl bestreuen

Zu erst Butter und Zucker mit dem Rührgerät schaumig rühren. Anschließend immer ein Ei nach dem anderen unter rühren und die Buttermilch hinzugeben. In einer extra Schüssel Mehl, Backpulver und Stärke mit einander mischen und Portionsweise in den Teig mixen.

Nun den Teig in vier Teile aufteilen, bei mir waren es so ungefährt 300 g pro Portion. Drei Teile werden mit Lebensmittelfarbe eingefärbt – dabei verschiedene Nuancen wählen von dunkel bis hell –  und ein Teil bleibt komplett ohne Farbe.

Die Teigportionen werden nun alle einzeln ausgebacken. Da ich nur eine 18 cm Backform besitze, hat es etwas länger gedauert. Eine Portion in die Form geben und so 20 – 25 Minuten backen – Stäbchenprobe wenn ihr euch unsicher seid. Fertigen Boden auskühlen lassen und die nächste Portion Teig in die Form füllen. Am Ende habt ihr vier bunte Teigböden.

Wenn die Böden ausgekühlt sind, werden sie auf einander gestapelt. Die intensivste Farbe kommt nach unten, der Boden ohne Farbe kommt ganz nach oben. Zwischen den Böden verteilt ihr den Fruchtaufstrich.

Nun kommen die Böden mit Frischhalte bedeckt erstmal in den Kühlschrank. Im Rezept steht für 4 Stunden, ich habe ihn nur so lange drinnen gelassen, bis ich mit dem Frosting fertig war.

Das Frosting

Während der Kuchen im Kühlschrank ist könnt ihr schon mal das Frosting vorbereiten. Hierzu die Butter und den Puderzucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen, das dauert so 6 Minuten. Anschließend den Joghurt Löffelweise unter die Butter/Zucker Mischung rühren.

Zum Verzieren die Torte einmal rund rum dünn mit Frosting bestreichen. Das Frosting in einen Spritzbeutel geben und die Torte verzieren.

 Da ich wie im Rezept vorgeschlagen keine große Blatttülle besitze, habe ich mich für eine Sterntülle entschieden. Für die „Rosen“ hält man die Tülle senkrecht auf den Kuchen und spritzt langsam einen „Kringel“ – hier kann man das besser nachvollziehen.

Den Kuchen erneut in den Kühlschrank stellen, damit das Frosting noch etwas fester wird.

Und wenn ihr ihn dann anschneidet, erfreut euch an den überraschten Gesichtern der anderen Leute.

Tipps & Ideen

  • Natürlich könnt ihr auch noch mehr Schichten backen als nur vier. Achtet aber darauf, dass ihr immernoch den Farbverlauf einhaltet.
  • Für noch mehr Ombre könnt ihr auch das Frosting in drei oder vier verschiedene Farben einfärben und von unten nach oben heller werden. Ombre Innen und Außen.
  • Der Kuchen ist realtiv klein mit seinen 18 cm Durchmesser, ein kleines Stück jedoch reicht schon um einen „satt“ zu kriegen. Für einen großen 26 cm Durchmesser Kuchen rechnet ihr die Zutaten einfach mal 1,5 – also die Hälfte des Rezeptes noch ein mal drauf.
  • Sollte das Frosting etwas zu „flüssig“ sein um es ordentlich zu spritzen, dann legt es noch einmal kurz in den Kühlschrank, damit es etwas fester wird.

4 thoughts on “Quietsch bunt und quietsch Süß : der Ombre Cake

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