Der Herbst ist da: Zwiebelkuchen mit Federweißer

Im Herbst gibt es Sachen die zusammen gehören: Kastanien und Zahnstocher, warme Socken und gemütliche Abende, Tee und ein gutes Buch und genauso : Federweißer und Zwiebelkuchen

Nachdem ich entdeckt habe, dass es nun wieder den leckeren Federweißer zu kaufen gibt, hatte ich sofort den Geschmack von Zwiebelkuchen auf der Zunge.

Federweißer ist noch nicht gegorrener Wein – der Most wurde schon zur Gärung angesetzt, jedoch ist es noch kein richtiger Wein. Durch die schon zugesetzte Hefe bizzelt der Federweißer schon ein wenig und hat auch schon den leichten Weingeschmack, aber noch die volle Süße von Traubensaft. Lässt man ihn länger stehen, so wird nach und nach Wein draus und man merkt auch, dass sich etwas Alkohol dazu gesellt.

Und gerade zu diesem recht süßen Federweißer passt der herzhafte Zwiebelkuchen besonders gut. Natürlich schmeckt Zwiebelkuchen auch sonst und ist super sowohl warm als auch kalt.

Für den Boden habe ich den gleichen Hefeteig verwendet wie für den Pflaumenkuchen. Wenn ihr die doppelte Menge macht, könnt ihr gleich zwei leckere Kuchen machen.

Rezeptdruck Zwiebelkuchen

Zutaten

175 g Mehl

10 g frische Hefe

80 ml lauwarme Milch

25 g Butter

1 Ei

2 EL Zucker

Für den Belag

500 g Zwiebeln

50 g Butter

1 EL Mehl

2 Eier

100 ml süße Sahne

100 g Speckwürfel

50 g Käse (z.B. Edamer)

Der Teig

Das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken, die Hefe dort hinein bröseln und mit der lauwarmen Milch und ein wenig Mehl vom Rand der Mulde zu einem Vorteig verrühren. Das Ganze dann zugedeckt an einem schönen warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.

Die Butter schmelzen und zusammen mit dem Ei und dem Zucker zu dem Vorteig geben und alles mit einander verkneten. Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und in eine vorbereitete 26 cm Springform geben. Mit etwas Teig einen Rand ausformen.  Nun den Teig in der Springform weitere 15 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Der Belag

Die Zwiebeln schälen, fein würfeln und mit der Butter in einem Topf glasig andünsten. In einer großen Schüssel Mehl, Eier, Sahne, Schinkenwürfel und Käse vermischen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Anschließend werden die Zwiebeln unter die Masse gerührt.

Zuletzt die Zwiebelmasse in den vorbereiteten Boden füllen und gleichmäßig verteilen. Wer mag kann nun noch etwas Kümmel drüberstreuen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene bei 180°C ungefähr 30 – 40 Minuten backen bis die Zwiebeln und der Teigrand etwas Farbe bekommen und die Zwiebelmasse gestockt ist. Passt auf, dass die Zwiebeln nicht schwarz werden.

Tipps & Ideen

  • Federweißer findet man im Herbst, so ab September, in manchen Supermärkten, aber auch auf vielen Märkten.  Mitlerweile gibt es ihn wohl nicht nur aus weißen Trauben, sondern auch aus Roten.
  • Falls ihr merkt, dass eure Zwiebeln langsam arg dunkel werden, aber ihr das Gefühl habt die Masse ist noch nicht richtig gestockt, dann deckt den Kuchen mit Alufolie ab. So brennen die Zwiebeln nicht weiter an, aber der Kuchen kann durchbacken

2 thoughts on “Der Herbst ist da: Zwiebelkuchen mit Federweißer

    • Hallo Anna,
      ja da hast du Recht, der schmeckt eigentlich immer🙂 ich habe schon von einem Blech auf eine Springform verkleinert – wer soll das sonst alles essen😉 vielleicht magst du mir ja dann erzählen wie dir der Zwiebelkuchen geschmeckt hat🙂

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